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Fabian Lienhard gewinnt dank Schlussoffensive

Siebtes Abendrennen brachte siebten Sieger

Keine Chance für Seriensieger in dieser Saison bei den Brugger Abendrennen. Mit Fabian Lienhard (Steinmaur) kam im siebten Hauptrennen der siebte zum Siege.

Im mit 75 Runden längsten Abendrennen dieses Sommers hatte es lange so ausgesehen, als ob Lukas Müller seinen Sieg von der Vorwoche wiederholen könnte. Der Quer-Spezialist aus Steinmaur, immerhin Vize-Schweizermeister in der Kategorie U-23, war dabei, als sich bereits nach elf Runden eine Zehnerspitze aus dem Felde löste. Es sollte dies die entscheidende Spitzengruppe sein. Während mehr als 30 Runden lag diese Spitzengruppe voraus. In der 48. Runde gelang den sieben noch verbliebenen Spitzenfahrern die Überrundung des Feldes. Lukas Müller, der nach Punkten mit seinem Vereinskameraden Fabian Lienhard an der Spitze lag, ging sofort wieder in die Offensive. Dies brachte ihm weitere Wertungspunkte ein und zehn Runden vor Schluss schien Müller den Sieg auf sicher zu haben.

Zehn Runden vor Schluss war es dann Fabian Lienhard, der zweite Zürcher Unterländer, der mit Christian Weber einen Angriff lancierte. Dieses Duo harmonierte so gut, dass es bis am Schluss zusammenblieb. Dank diesem Vorstoss konnte Fabian Lienhard so viele Punkte sammeln, dass er letztendlich mit sechs Punkten Vorsprung vor Lukas Müller obenaus schwang. Mit diesem Vorstoss war es Lienhard gelungen seinen Vereinskameraden an der Spitze zu überholen. „Lukas Müller und ich fuhren nicht gegeneinander. Wir wollten ganz einfacher immer vorne dabei sein und einer von uns sollte gewinnen", zeigte sich Lienhard mit dem Erfolg zufrieden. Für Lukas Müller ging der zweite Rang in Ordnung. Eher überraschend holte sich Christian Andres (Bad Zurzach) mit dem im Schlussspurt gewonnenen Punkt noch den dritten Rang. „Am Schluss fehlte mir die Übersicht. Dass mir noch der Sprung aufs Podest gelang, freut mich natürlich", zeigte sich auch der Sieger des dritten Abendrennens zufrieden.

Weber an der Spitze der Saisonwertung

Senior Weber, der mit Lienhard die Schlussoffensive mitgefahren war, fuhr knapp am Podest vorbei und wurde Vierter. dahinter auf den vierten Rang. Der frühere Sechstagespezialist konnte sich damit trösten, dass er in der Saisonwertung den bis anhin führenden Manuel Stocker an der Spitze ablösen konnte. Weber liegt nun sechs Punkte vor Stocker und deren elf vor dem immer näher aufrückenden Lukas Müller. Im Kampf um die Gesamtwertung kündigen sich nun noch vier spannende Rennen der Abendrenn-Saison 23013 an.

Zu den Geschlagenen im Feld gehörten Ex-Bahnweltmeister Franco Marvulli, der unverwüstliche Christian Eminger und der Aargauer Bahnfahrer Alexander Aeschbach. Während Marvulli und Eminger praktisch kampflos die Überlegenheit ihrer jüngeren Konkurrenten akzeptierten, versuchte Aeschbach kurz vor Rennhälfte alleine in die Spitzengruppe aufzuschliessen. Die Spitze harmonierte allerdings so gut, dass Aeschbach mit diesem Vorstoss keinen Erfolg hatte.

Neue Sieger auch bei den Schülern

Wie im Hauptrennen gab es auch bei den Schülern neue Siegergesichter. Bei den älteren Schülern kam mit Oliver Weber ebenfalls ein Fahrer des VC Steinmaur zum ersten Sieg. Bei den jüngeren Schülern belegten gleich fünf Fahrer aus dem Nachwuchs des RV Sulz die ersten Plätze. Der Sieg ging erstmals an Cyrill Weiss. Bei den Schülern machte sich allerdings die eine oder andere Ferienabwesenheit bemerkbar.

Kein neues Siegergesicht hingegen im Rennen der Junioren, Anfänger und Frauen: Der Anfänger Manuel Zobrist (Seon) holte sich zum fünften Male den Sieg und übernahm damit auch wie die Führung in der Saisonwertung von Timo Denz (Waldshut). Leaderwechsel auch in der Hauptkategorie. Dank dem vierten Rang überholte

Ergebnisse 7. Brugger Abendrennen:

Hauptkategorie (Elite, Amateure, U-23): 1. Fabian Lienhard (Steinmaur) 72 km in 1:32:32 (46,685 km/h), 65 Punkte, 2. Lukas Müller (Steinmaur) 59, 3. Christian Andres (Bad Zurzach) 34, 4. Christian Weber (Spreitenbach) 33, 5. Michael Lüthy (Muhen) 27, 6. Jürg Müller (Affoltern a/A) 23, 7. Fabian Paumann (Rupperswil) 21, 8. eine Runde zurück: Marcel Herzog (Kaisten) 18, 9. Michael Themann (Seinmaur) 17, 10. Dani Hirs (Gippingen) 14. Ferner: 14. Alex Aeschbach (Dürrenäsch) 2, 21. Christian Eminger (Basel), 35. Franco Marvulli (Zürich).

Anfänger, Junioren, Frauen: 1. Manuel Zobrist (Seon/Anfänger) 21,12 km in 30:26 (41,638 km/h), 27 Punkte, 2. Iwan Hasler (Schupfart/1. Junior) 24, 3. Diego Wendelspiess (Kaisten) 20, 4. Timon Rüegg (Steinmaur) 20, 5. Timo Denz (Waldshut DE) 16.

Schüler: Jahrgänge 1999 und 2000: 1. Oliver Weber (Steinmaur) 9,6 km in 15:45 (36,751 km/h), 30 Punkte, 2. Cyrill Steinacher (Sulz) 15, 3. Mauro Schmid (Steinmaur) 9, 4. Jan Gehweiler (Waldshut DE) 5, 5. Gian Schmid (Gränichen) 1, 6. Dominik Kalt (Leibstadt).

Jahrgänge 2001 und jünger: 1. Cyrill Weiss (Sulz) 5,76 km in 10:48 (32 km/h), 2. Kim Roth (Sulz) 10, 3. Jonas Stäuble (Sulz) 5, 4. Colin Roth (Sulz) 3, 5. Andreas Roth (Sulz) 2, 6. Noah Schmid (Waldshut).

(awi)

Christian Eminger gewinnt achtes Abendrennen

Die „Alten" schlagen zurück

Das achte Brugger Abendrennen brachte auch den achten Sieger. Der unverwüstliche, mittlerweile 49jährige Senior Christian Eminger (Basel) holte sich mit fast 30 Punkten Vorsprung den Sieg.

Hatten beim siebten Abendrennen mit Fabian Lienhard, Lukas Müller und Christian Andres der junge Elite-Fahrer den in der Gesamtwertung führenden Christian Weber auf den vierten Platz verwiesen, schlugen beim achten Abendrennen die „Alten" zurück. Eminger und Weber, die beiden Routiniers vom Brugger Schachen, rissen in dem über 70 Runden führenden Rennen früh aus. Als einziger vermochte Reto Stäuble, der vor Wochenfrist an der Europameisterschaft der Kategorie U-23 in Tschechien im Zeitfahren im Einsatz gestanden war, mit den beiden Routiniers mitzuhalten. Als bester Punktesammler dieses Trios entpuppte sich Christian Eminger. Mit 92 Punkten holte er sich den Sieg vor Reto Stäuble (65 Punkte) und Christian Weber (57).

Eminger zieht mit Salm gleich

Christian Eminger erzielte beim achten Abendrennen den 34 Erfolg. Nach Sieg hat er nun zu dem während Jahrzehnten die Bestenliste anführenden Roland Salm gleichgezogen. Salm und Eminger weisen beide je 34 Siege auf. Dahinter folgen die schon lange nicht mehr aktiven Viktor Schraner II (Sulz/30 Siege) und Max Hürzeler (Gippingen/25 Siege). Auf dem fünften Platz liegt der frühere Profi Dani Hirs (Neuenhof/13 Siege). Von den Spitzenfahrern ist Hirs zusammen mit Eminger noch der einzige Aktive, der im Schachen seine Runden dreht. Allerdings fährt Hirs nur die Brugger Abendrennen. Am achten Abendrennen fuhr er auf den fünften Rang. Er liess dabei noch einige stärker eingestufte Fahrer hinter sich.

Man ist nun gespannt darauf, ob es Christian Eminger in den verbleibenden drei Rennen der Saison 2013 schafft, die Führung in der Bestenliste zu übernehmen. Einfach dürfte es ihm in den verbleibenden Rennen allerdings nicht gemacht werden: Am achten Abendrennen fehlten wegen Renneinsätzen im Ausland etliche Spitzenfahrer. Es ist davon auszugehen, dass diese an den drei Schlussrennen wieder dabei sind und den „Senioren" das Siegen wieder schwer machen wollen.

Neue Siegergesichter auch beim Nachwuchs

Nicht nur im Hauptrennen, sondern auch bei den Anfängern und Junioren, bei welchen traditionsgemäss auch die Frauen mitfahren, gab es ein neues Siegergesicht. Der Junior Timon Rüegg (Steinmaur), Dritter der Querfeldein-Juniorenschweizermeisterschaft 2013, holte sich erstmals den Sieg. Rüegg gewann vor Iwan Hasler (Schupfart) und dem die Gesamtwertung anführenden Timo Denz (Waldshut). Als beste Frau kam Vize-Schweizermeisterin Sandra Weiss (Sulz) auf den achten Rang.

Bei den Schülern holte sich Cyrill Steinacher (Sulz) bei den älteren Jahrgängen zum vierten Male den Sieg. Bei den jüngeren Schülern gab es mit Martijn Rasenberg einen Sieger aus Holland.

Ergebnisse 8. Brugger Abendrennen:

Elite, Amateure, Masters: 1. Christian Eminger (Basel) 67,2 km in 1:27:32 (46,062 km/h), 92 Punkte, 2. Reto Stäuble (Sulz) 65, 3. Christian Weber (Spreitenbach) 57, 4. Philipp Jansen (Brugg) 23, 5. Dani Hirs (Neuenhof) 12, 6. Michi Kyburz (Erlinsbach) 10, 7. Michael Themann (Steinmaur) 9, 8. Peter Oeschger (Gansingen) 8, 9. Lukas Kalt (Leibstadt) 7, 10. Ben Comfort (Australien) 6.

Junioren, Anfänger, Frauen: 1. Timon Rüegg (Steinmaur) 21,12 km in 30:19 (41,796 km/h), 29 Punkte, 2. Iwan Hasler (Schupfart) 27, 3. Timo Denz (Waldshut) 18, 4. Diego Wendelspiess (Kaisten) 15, 5. Cédric Stähli (Basel) 13, 6. Michael Schraner (Sulz/1. Anfänger) 8. Ferner: 8. Sandra Weiss (Sulz/1. Frau) 5.

Schüler: Jahrgänge 1999 und 2000: 1. Cyrill Steinacher (Sulz) 9,6 km in 15:44 (36,61 km/h), 23 Punkte, 2. Gian Schmid (Gränichen) 11, 3. Jan Gehweiler (Waldshut) 9, 4. Mauro Schmid (Steinmaur) 8, 5. Maxime Famularo (Windisch) 7, 6. Dominik Kalt (Leibstadt) 2.

Jahrgänge 2001 und jünger: 1. Martijn Rasenberg (Hol) 5,76 km in 9:52 (35,027 km/h), 10 Punkte, 2. Kim Roth (Sulz) 7, 3. Fabian Weiss (Sulz) 6, 4. Robert Rasenberg (Hol) 5, 5, Cyrill Weiss (Sulz) 4, 6. Nicola Schleuniger (Klingnau).

(awi)

Zweitletztes Brugger Abendrennen

Lienhard gewinnt Hauptrennen, Eminger den Supersprint

Die Saison der Brugger Abendrennen neigt sich langsam dem Ende zu. Zeit, um in den Supersprints die Saisonbesten aufeinander treffen zu lassen. In der Hauptkategorie setzten sich die Routiniers Christian Eminger und Christian Weber durch. Im Kriterium hatten mit Fabian Lienhard, der den zweiten Sieg erzielte, Christian Andres und Lukas Müller die „Jungen“ die Nase vorne gehabt. In dem über 50 Runden führenden Kriterium, das lediglich in der Anfangsphase auf nassen Strassen stattfand, gelang einem Sextett die Überrundung des Feldes. Diesen sechs Fahrern um Fabian Lienhard, dem Sieger des siebten Abendrennens, war es bereits in der Anfangsphase gelungen aus dem Felde auszureissen. Sie vermochten damit die beiden Routiniers Christian Eminger und Christian Weber, die den Anschluss verpasst hatten, auf Distanz zu halten. Lienhard gewann fünf der zehn grossen Wertungen und lag bald uneinholbar an der Spitze. Mit 17 Punkten Vorsprung holte er sich letztendlich vor Christian Andres und Vereinskamerad Lukas Müller seinen zweiten Sieg in der laufenden Saison im Schachen.

Mit dem Sieg in der Schlusswertung des Kriteriums deutete Christian Eminger sofort an, dass die Routiniers überhaupt noch nicht geschlagen waren. Beim „Super-Sprint“ der Hauptkategorie, mit dem die letzten Abendrennen abgeschlossen werden und wo in jeder Runde die ersten vier Fahrer Punkte gekommen, zeigten die „Alten“ den Jungen den Meister. An diesen Sprints sind nur die Saisonbesten startberechtigt. Sie gleichen denn auch mehr einem Sprinter- als einem Rundstreckenrennen. Die Fahrer belauern sich auf drei Vierteln der 960-Meter langen Schachen-Rundstrecke, um dann auf der Zielgeraden mächtig aufzudrehen.

Routine gegen Jugend

Auf den acht Runden der Hauptkategorie waren es Eminger und Weber, die gegen die Jungen zurückschlugen. Eminger holte nacheinander in drei Wertungen das Punktemaximum und gleichzeitig die in jeder Runde für den Sieger ausgesetzten 20 Franken. Als Hausmann weiss Eminger, wie die Haushalt-Kasse aufgebessert wird. Weber gelang der Sieg in der letzten, doppelt zählenden Wertung. An Eminger kam er damit nicht mehr vorbei. Lukas Müller rettete die Ehre der Ersten des vorhergehenden Kriteriums und klassierte sich am zweitletzten Rennabend zum zweiten Male als Dritter. „Nach dem Effort im Rundstreckenrennen fehlte die Spritzigkeit, um über acht Runden Emigner und Weber Paroli bieten zu können“, gab der Steinmaurer zu. Und auch Lienhard, der mit dem zweitlezten Platz im Supersprint zufrieden sein musste, war ehrlich: „Im Supersprint jagte ein Angriff den andern. Nach der langen Vorausfahrt im Kriterium war dies nichts mehr für mich.“

Hasler und Zobrist dominieren Nachwuchs

Beim Nachwuchs, bei dem Vize-Schweizermeisterin Sandra Weiss (Sulz) als einzige Frau den Sprung in den Supersprint geschafft hatte, gewann Iwan Hasler (Schupfart) die hartumkämpfte Prestigeprüfung. Der Sieg im Super-Sprint war für Hasler eine Entschädigung dafür, dass es bisher noch zu keinem Sieg in einem „richtigen“ Abendrennen gereicht hat. Dreimal war er in dieser Saison als Zweiter ins Ziel gekommen. Auch im Kriterium des zweitletzten Abends lag für Hasler hinter dem erneut stark auftretenden Anfänger Manuel Zobrist (Seon), der den sechsten Sieg holte, und Timo Denz (Waldshut) nicht mehr als der dritte Rang drin.

Im Rennen der älteren Schüler holte sich Mauro Schmid (Steinmaur) vor Cyrill Steinacher (Sulz) den Sieg. Bei den jüngeren Schülern war den Christen-Brüdern aus Gippingen einmal mehr nicht beizukommen. Der jüngere Jan gewann mit deutlichem Vorsprung. Bruder Fabio hielt die Verfolger in Schach. Er schirmte den vorausliegenden Bruder ab und sicherte sich gleichzeitig den zweiten Rang. Dass Jan und Fabio Christen vorne dabei sind, überrascht nicht: Vater Sepp Christen fuhr als Profi und war 1994 Elite-Schweizermeister. Er fährt heute in Brugg noch vorne mit. Mutter Jolanda Christen-Schleuniger gehörte während Jahren zu den besten Schweizer Rennfahrerinnen. Grossvater Hans Schleuniger war vor 50 Jahren ebenfalls Profi und beendete 1960 die Tour de France auf dem 80. Rang. Bei soviel radsportlicher „Vorbelastung“ bleibt Jan und Fabio Christen fast nichts anderes, als auch mit dem Velo-Gen unterwegs und vorne dabei zu sein.

Mit der elften Prüfung wird die diesjährige Saison der Brugger Abendrennen am kommenden Mittwoch, 14. August, abgeschlossen.

Ergebnisse 10. Brugger Abendrennen 7.8.2013

Hauptrennen: 1. Fabian Lienhard (Steinmaur) 48 km in 1:04:05 (44,941 km/h), 52 Punkte, 2. Christian Andres (Bad Zurzach) 35, 3. Lukas Müller (Steinmaur) 29, 4. Konstantin Klimiankou (Weissr) 28, 5. Jürg Müller (Affoltern) 11, 6. Oleksandr Polivoda (Ukr) 10, 7. 1 Runde zurück: Michi Kyburz (Erlinsbach) 26, 8. Christian Weber (Spreitenbach) 10, 9. Peter Oeschger (Gansingen) 6, 10. Christian Eminger (Basel) 5.

Supersprint Hauptkategorie (8 Runden): 1. Eminger 22 Punkte, 2. Weber 21, 3. Müller 15, 4. Manuel Stocker (Wohlen) 15, 5. Timo Güller (Sulz) 12, 6. Andres 7, 7. Lienhard 5, 8. Kyburz 2.

Junioren, Anfänger, Frauen: 1. Manuel Zobrist (Seon/Anfänger) 17,26 km in 25:25 (40,772 km/h), 33 Punkte, 2. Timo Denz (Waldshut/1. Junior) 20, 3. Iwan Hasler (Schupfart) 19, 4. Dominik Weber (Oberhofen) 9, 5. Dario Gemperle (Gränichen) 6, 6. Sandra Weiss (Sulz/1. Frau) 6.

Supersprint Nachwuchs/Frauen (6 Runden): 1. Hasler 23 Punkte, 2. Denz 16, 3. Weber 12, 4. Weiss 10, 5. Cedéric Stähli (Basel) 10, 6. Michael Schraner (Sulz) 6.

Schüler: Jahrgänge 1999 und 2000: 1. Mauro Schmid (Steinmaur) 9,6 km in 14:55 (38,615 km/h), 20 Punkte, 2. Cyrill Steinacher (Sulz) 20, 3. Oliver Weber (Steinmaur) 9, 4. Naoto Karrer (Steinmaur) 9, 5. Robin Ender (Sulz) 2, 6. Maxime Famularo (Windisch).

Jahrgänge 2001 und jünger: 1. Jan Christen (Gippingen) 5,76 km in 10:35 (32,655 km/h), 16 Punkte, 2. Fabio Christen (Gippingen) 6, 3. Silja Senn (Waldshut) 5, 4. Colin Roth (Sulz) 3, 5. Keelan Senn (Gansingen) 2, 6. Dominik Weiss (Sulz) 2.
(awi)

Christian Weber gewinnt als Erster zum Zweitenmale

Quintett dominiert Brugger Abendrennen

Ein Quintett dominierte das Brugger Abendrennen dieser Woche, das neunte der laufenden Saison. Der Sieg ging an Christian Weber (Spreitenbach). Der frühere Sechstagefahrer gewann damit nicht nur als erster Fahrer in der Saison 2013 zum zweitenmal. Vielmehr baute Weber damit auch die Führung in der Gesamtwertung aus.

Ziemlich genau bei Hälfte des über 60 Runden führenden Rennens fiel die Vorentscheidung. Zuerst rissen Weber und Kyburz aus dem Feld der 47 gestarteten Fahrer aus. Dann gesellten sich noch Fabian Lienhard, Ex-Profi Sepp Christen und der vor Wochenfrist seinen 34. Sieg im Schachen erzielende Christian Eminger zum Spitzenduo. Damit war die richtige Mischung zusammen. Einerseits mit Weber, Eminger und Christen drei „Schachen-Routiniers“. Andererseits mit Lienhard und Kyburz zwei junge Elite-Fahrer. Die Jungen drückten mächtig aufs Tempo, so dass die Verfolger nicht mehr näher kamen. Lienhard gewann zwischen der 45. und 60. Runde gleich alle vier grossen Wertungen. Kyburz entpuppte sich ebenso als geschickter Punktesammler wie auch Weber. Da Weber bereits in der Anfangsphase einmal voraus gelegen hatte, konnte er von dem mächtig aufdrehenden Lienhard punktemässig nicht mehr gestellt werden. Mit neun Punkten Vorsprung holte sich Weber den Sieg vor Lienhard, Kyburz, Christen und Eminger. Weber, der bereits das zweite Brugger Abendrennen für sich entschieden hatte, gewann damit als erster Fahrer in dieser Saison zum zweiten Male. „Damit habe ich nun eine gute Ausganglage für den Gesamtsieg“, freute sich Weber für den Erfolg. Vor den beiden Schlussrennen führt Weber die Gesamtwertung mit 121 Punkten vor Stocker (84), Lukas Müller (77) und Lienhard (75) an.

Mit dem zweiten Platz zufrieden zeigte sich auch Lienhard: „Nach der schweren Elsass-Rundfahrt von der letzten Woche, konnte ich nicht erwarten, dass es mir wieder so gut lief.“

Von den geschlagenen Verfolgern kam Manuel Stocker (Wohlen) als bester auf den sechsten Rang.: „Ich war an der Elsass-Rundfahrt gestürzt und spürte die Verletzungen, als ich belasten wollte. Deshalb bin ich mit dem sechsten Rang zufrieden.“

Starke Leistung im km-Zeitfahren

Beim Rennen der Anfänger, Junioren und Frauen kam der Solothurner Gino Mäder (Wiedlisbach) zum ersten Saisonsieg. Er verwies Timo Denz (Waldshut) und Timon Rüegg (Steinmaur) auf die Ehrenplätze. Bei den älteren Schülern holte sich Oliver Weber (Steinmaur) den zweiten Sieg. Bei den jüngeren Schülern meldeten sich Jan und Fabio Christen (Gippingen) aus den Ferien zurück: Nach einem Unterbruch von zwei Wochen sorgten sie wieder für einen Doppelsieg. Der jüngere Jan schwang dabei vor Bruder Fabio obenaus.

Im Rahmen des Abendrennens dieser Woche wurde zum letzten Mal in dieser Saison auch der „Walter Bäni-Sprint“, das traditionelle km-Zeitfahren, ausgetragen. Dabei wartete Fabian Lienhard mit einer ausserordentlich starken Leistung auf. Er erzielte eine Zeit von 1:10,6 und blieb damit nur um vier Zehntel über dem Rekord von David Jansen aus dem Jahre 2010. Jansen erreichte mit 1:11,5 die zweitbeste Zeit der Saison 2013. Lienhard hatte bereits beim Team-Event vor Monatsfrist mit einer schnellen Zeit angedeutete, dass er in der Lage sein könnte, den von David Jansen gehaltenen Rekord wenn nicht in dieser Saison, dann in einem der nächsten Jahre zu verbessern.

Ergebnisse 9. Brugger Abendrennen:

Hauptkategorie (Elite, Amateure, Masters): 1. Christian Weber (Spreitenbach) 57,6 km in 1:13:43 (46,882 km/h), 54 Punkte, 2. Fabian Lienhard (Steinmaur) 45, 3. Michael Kyburz (34, 4. Sepp Christen (Gippingen) 33, 5. Christian Eminger (Brugg) 15, 6. 30 Sekunden zurück; Manuel Stocker (Wohlen) 18, 7. Timo Güller (Sulz) 11, 8. Lukas Müller (Steinmaur) 10, 9. Nico Knab (Waldshut DE) 5, 10. Christopher Imrek (Oe) 5.

Km-Zeitfahren: 1. Fabian Lienhard (Steinmaur) 1:10,6, 2. David Jansen (Brugg) 1:11,5, 3. Philipp Jansen (Brugg) 1:13,7, 4. Reto Stäuble (Sulz) 1:14,48, 5. Simon Flückiger (Brugg) 1:20,45 (Rekord: David Jansen, 1:10,2, gefahren am 23.6.2010).

Nachwuchs (Junioren, Anfänger, Frauen): 1. 1. Gino Mäder (Wiedlisbach/Anfänger) 19,2 km in 26:56 (42,772 km/h), 24 Punkte, 2. Timo Denz (Waldshut) 20, 3. Timon Rüegg (Steinmaur) 19, 4. Manuel Zobrist (Seon) 17, 5. Lotta Lepistö (Fin/1. Frau) 12, 6. Lucas Strittmatter (Gränichen) 6. Ferner: 9. Sandra Weiss (Sulz/2. Frau) 5.

Schüler: Jahrgänge 1999 und 2000: 1. Oliver Weber (Steinmaur) 9,6 km in 15:26 (37,322 km/h), 23 Punkte, 2. Mauro Schmid (Steinmaur) 21, 3. Naoto Karrer (Steinmaur) 10, 4. Fiona Eichenberger (Gränichen/1. Mädchen) 3, 5. Dominik Kalt (Leibstadt), 6. Fabian Aregger (Steinmaur).

Jahrgänge 2001 und jünger: 1. Jan Christen (Gippingen) 5,76 km in 10:26 (33,019 km/h), 14 Punkte, 2. Fabio Christen (Gippingen) 10, 3. Colin Roth (Sulz) 5, 4. Noah Schmid (Waldshut DE) 4, 5. Kim Roth (Sulz) 2, 6. Pascal Stäuble (Sulz) 1.

 

Keller und EKZ gewinnen

Drittschnellstes Brugger Abendrennen

Mit dem Sieg von Jan Keller (Hinteregg) ging das fünfte Brugger Abendrennen zu Ende. Bei dem im Rahmen dieses Abendrennens ausgetragenen Team-Event ging das EKZ-Team als Sieger hervor.

Das fünfte Brugger Abendrennen war eine spezielle Prüfung. Es beinhaltete wie gewohnt ein Kriterium. Im Rahmen des Abendrennens wurde jedoch auch gleichzeitig der „Team-Event" ausgetragen. Diese eigentliche Vielseitigkeitsprüfung für Vierer-Mannschaften wurde vom Team EKZ in der Besetzung Lienhard, Stäuble, Kottmann und Angst gewonnen.

Wegen des gedrängten Programms führte das Kriterium, sozusagen das Hauptrennen, für einmal nur über 40 Runden (38,4 km). Das Programm war straff und verlangte einen reibungslosen Zeitablauf. Das wussten die Rennfahrer. Auf jeden Fall absolvierten sie die 40 Runden mit einem Schnitt von 47,702 km/h. Es war dies die drittschnellste in den vergangenen 47 Jahren im Brugger Schachen je erzielte Geschwindigkeit in einem Massenstart-Rennen. Nur zweimal waren die Rennfahrer im Schachen schneller gefahren: Das war am 11. August 2010 der Fall, als mit einem Schnitt von 47,945 km/h (Sieger: Christian Weber) der Rekord aufgestellt wurde. Das zweitschnellste Tempo erzielte Viktor Schraner (Sulz) am 10. Juli 1979, als er das damalige Abendrennen mit einem Schnitt von 47,911 km/h für sich entschied.

Beim drittschnellsten Rennen ging der Sieg an den Zürcher Oberländer Jan Keller (Hinteregg). Keller, der in dieser Saison bereits das Rennen von Oberwangen und das Kriterium von Mauren für sich entschieden hat, schwang vor Fabian Lienhard, Moreno Angst und Patrik Kottman obenaus. Diese drei Fahrer gehören dem EKZ-Team an. Die von Kurt Bürgi geleitete Mannschaft schaffte den Sieg im „Team-Event". Zu diesem Wettbewerb zählten nebst Kriterium weiter ein Ausscheidungsfahren, Mannschaftsfahren, Zwei-Runden-Sprint, km-Zeitfahren und Punktefahren. Acht Vierer-Mannschaften buhlten um den Erfolg in diesem Team-Wettbewerb. Darunter befanden sich etliche Fahrer der nationalen Spitze.

Lienhard nahe am Rekord

Nicht nur im Kriterium wurden hervorragende Resultate erzielt. So schaffte es Fabian Lienhard im km-Zeitfahren in die Nähe des bestehenden Rekordes von David Jansen aus dem Jahre 2010. Ohne grosse Vorbereitung und mit einem konventionellen Strassenrad legte er eine Zeit von 1:12,3 hin. Damit blieb er zwar um zwei Sekunden über dem Rekord von David Jansen aus dem Jahre 2010, der bei 1:10,2 liegt. Fabian Lienhard kam damit jedoch unter die zehn Besten im km-Zeitfahren im Schachen. Er liess am Mittwoch Bahnspezialist Tristan Marguet gleich um drei Sekunden hinter sich. Angesichts dieser guten Zeit schloss Fabian Lienhard nicht aus, dass er sich vielleicht noch in dieser Saison an den Rekord von David Jansen heranwagt.

Im Zwei-Rundensprint düpierte Altmeister Christian Eminger seine Konkurrenten, denen er gut und gerne der Vater sein könnte. Er lancierte gleich nach dem Start einen Angriff und zog bis ins Ziel durch. Eminger holte damit den einzigen Disziplinen-Sieg für den RB Brugg, in dessen Team er mitfuhr. Pech hatte in der Brugger Mannschaft Natnael Mesmer. Beim Zielauslauf nach dem Mannschaftsfahren touchierte der Eritreer in den Brugger Farben das Hinterrad eines Teamgefährten so unglücklich, dass er stürzte und das Rennen nicht mehr fortsetzen konnte. Die Samariter waren umgehend zur Stelle und verarzteten die Prellungen und Schürfungen von Natnael Mesmer.

Die starke Beteiligung führte nicht nur dazu, dass ein Rekordfeld von 67 Fahrern an den Start ging. Vielmehr kamen die „Gelegenheitsfahrer" diesmal nicht recht zum Zuge. Obwohl es sich bei diesen „Gelegenheitsfahrern" durchwegs um ehemalige Elite-Fahrer handelt, kam der Beste von ihnen, Peter Oeschger, im Kriterium erst auf den 18. Rang.

Keine Blösse beim Nachwuchs

Die Nachwuchsfahrer gaben sich beim fünften Brugger Abendrennen, das auch zuschauermässig zum Erfolg wurde, keine Blösse. Anfänger Manuel Zobrist (Seon) holte sich bei den Junioren, Anfängern und Frauen zum vierten Male den Sieg. Sandra Weiss kam als beste Frau auf den sechsten Rang. Die Sulzerin bewies damit, dass sie am letzten Samstag in Genf nicht zufälligerweise Vize-Schweizermeisterin bei den Frauen geworden war.

Auch bei den Schülern gab es keine neuen Siegergesichter: Cyrill Steinacher (Sulz) gewann zum dritten Male bei den älteren Schülern. Bei den jüngeren Schülern schwang Jan Christen (Gippingen) auch zum vierten Male. Er ist mit Manuel Zobrist im Moment der Seriensieger der 47. Abendrenn-Saison.

Wegen des Jugendfestes machen die Abendrennen nun nochmals eine Woche Pause. Ab 10. Juli geht es dann mit der sechsten Prüfung bis am 14. August ununterbrochen weiter.

Ergebnisse 5. Brugger Abendrennen 26.6.2013:

Kriterium Elite: 1. Jan Keller (Hinteregg) 38,4 km in 48:18 (47,702 km/h), 23 Punkte, 2. Fabian Lienhard (Steinmaur) 19, 3. Moreno Angst (Stüsslingen) 15, 4. Patrik Kottmann (Reigoldswil) 12, 5. Nico Denz (De) 10, 6. Philipp Jansen (Brugg) 10, 7. Fabian Müller (Gansingen) 7, 8. Michael Kyburz (Erlinsbach) 7, 9. Lukas Kalt (Kleindöttingen) 7, 10. Reto Stäuble (Sulz) 7. Ferner: 18. Peter Oeschger (Gansingen) 4, 19. Tristan Marguet (Biel) 4, 32. Franco Marvulli (Zürich), 37. Alexander Aeschbach (Dürrenäsch).

Mannschaftswertung: 1. EKZ (Lienhard, Angst, Kottmann, Stäuble) 59 Punkte,2. Atzmännig-Wetzikon (Keller, Friesecke, Inauen, Rüegg) 45, 3. Proter-Focus (Bolt, Suter, David und Philipp Jansen) 40, 4. VC Zürich-Hirslanden (Marvulli, Marguet, Aeschbach, Mattmann) 35, 5. Atlas-Personal (Stocker, Winter, Rausch, Weber) 30, 6. Hörmann (Lang, Weiss, Dreier, Rutschmann) 22, 7. BH-Cycling Team (Kyburz, Flückiger, Schär, Güller,) 21, 8. RB Brugg (Killer, Meyer, Müller, Eminger) 20.

Nachwuchs (Junioren, Anfänger, Frauen): 1. Manuel Zobrist (Seon/Anfänger) 17,28 km in 24:35 (42,175 km/h), 14 Punkte, 2. Timo Denz (De/1. Junior) 12, 3. Fabian Strittmatter (Gränichen) 11, 4. Diego Wendelspiess (Kaisten) 9, 5. Dario Gemperle (Gränichen)8, 6. Sandra Weiss (Sulz/1. Frau) 8.

Schüler: Jahrgänge 1999 und 2000: 1. Cyrill Steinacher (Sulz) 9,6 km in 15:15 (37,77 km/h), 19 Punkte, 2. Mauro Schmid (Steinmaur) 16, 3. Oliver Weber (Steinmaur) 9, 4. Naoto Karrer (Steinmaur) 8, 5. Jan Gehweiler (Waldshut De) 5, 6. Robin Ender (Sulz) 3.

Jahrgänge 2001 und jünger: 1. Jan Christen (Gippingen) 5,76 km in 10:40 (32,4 km/h), 18 Punkte, 2. Fabian Weiss (Sulz) 9, 3. Dominik Weiss (Sulz) 4, 4. Fabio Christen (Gippingen) 3, 5. Joel Burger (Sulz) 3, 6. Kim Roth (Sulz) 2.

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